Mi 17 + Do 18 + Fr 19 Januar

20:30 — Dauer: 1h45

Maillon-Wacken

Theater

Frankreich

Uraufführung
Koproduktion Maillon

2:30 (Einschl. 1 Pause, geschätzte Dauer)

Auf Französisch

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Lehrerfortbildung : Les fils prodigues

Neu in diesem Jahr: das Maillon arbeitet mit dem Rectorat zusammen an der Umsetzung des Fortbildungsplans, um Lehrer bei der Entdeckung neuer Ästhetiken der darstellenden Künste zu begleiten.

Vortrag rund um // Les fils prodigues

Väter und verlorene Söhne, von Hesiod zu den Evangelien, von Rembrandt zu Rilke

Theater-Workshop mit Jean-Yves Ruf - Chat Borgne Théâtre

Seit der letzten Spielzeit bieten wir Ateliers für alle an, die keinerlei praktische Vorkenntnisse erforden. So gibt es eine Reihe von Foto-, Tanz-, Theater-Workshops, und auch solche für Eltern und Kinder. Einzige Voraussetzung: der Wunsch, auszuprobieren und sich zu vergnügen.

Ein Sohn überwirft sich mit seinem Vater, ein anderer bestiehlt den seinen, ehe beide ihre Familien fluchtartig verlassen.

Während der erste sehnlichst erwartet wird, nährt der zweite den irrlichternden Hass eines Vaters, der ihm bei seiner Rückkehr mit dem Strang droht. Indem sie den Schoß der Familie verlassen, stellen sie die Generationenfolge in Frage. Doch um welcher Zukunft willen?

Jean-Yves Ruf, Artist in residence im Maillon, spiegelt dieses Thema, das so alt ist wie unsere Zivilisation, in zwei Geschichten, mit denen er das Scheitern der Nachfolge auf die Bühne bringt. Die zwei kurzen Texte werfen Fragen auf, die auch heute auf der Gesellschaft lasten: Welche Werte sollen der nächsten Generation übermittelt werden, an welcher Gesellschaftsutopie gilt es festzuhalten? Mit diesem Diptychon wirft der Regisseur zwei unterschiedliche Blicke auf den Mikrokosmos der Familie und auf jenes Bild, das Väter auf ihre Söhne projizieren. Vor der Gefahr, vom Familiengetriebe zerbrochen zu werden, in zielloser Rebellion und dem Gefühl der Verlassenheit, beharrt jeder auf seiner Position. Und so wird Geld oft zum einzigen verbindlichen Wert, selbst wider Willen. Mit klaren Entscheidungen in Bühnenbild und Spielweisen setzt Jean-Yves Ruf die beiden Erzählungen plastisch auf der Bühne um.

  • Avec : Djamel Belghazi, Jérôme Derre, Johanna Hess, Vincent Mourlon, Fred Ulysse
  • Mise en scène : Jean-Yves Ruf
  • Son : Jean-Damien Ratel
  • Vidéo : Thomas Guiral
  • Lumière : Christian Dubet
  • Scénographie : Laure Pichat
  • Costumes : Claudia Jenatsch
  • Production : Charlotte Pesle Beal
  • Assistanat à la mise en scène : Yordan Goldwaser
  • Régie générale : Marc Labourguigne
  • Production : Atelier Culturel
  • Diffusion : EPOC Productions
  • Coproduction : Comédie de Picardie- Amiens / Maillon, Théâtre de Strasbourg - Scène européenne / Théâtre Sénart, Scène nationale / MCB°, Scène nationale de Bourges / Chat Borgne Théâtre – compagnie conventionnée par la DRAC Grand Est
  • Avec le soutien de : la Comédie de l’Est-Colmar, du TGP-CDN de Saint- Denis et la participation artistique du Jeune Théâtre National-Paris
  • Création : du 17 au 19 janvier 2018 au Maillon, Théâtre de Strasbourg - Scène européenne.