Mi 24 bis Sa 27 November

20:30 — Dauer: 1h25

Maillon (grande salle)

Théâtre

France


coproduction

en français
surtitré en allemand

Teilen

Es ist die Geschichte eines Jungen, der sich von seiner Mutter nicht geliebt fühlt und daran so verzweifelt, dass er seinen Selbstmord vortäuscht, um sich ihrer Liebe zu vergewissern.

Es folgt ein zärtlicher und derart vertraulicher Dialog mit der Mutter, dass sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion auflösen. Familie und Nachbarn sind scheinbar gegenwärtig, könnten aber ebenso der regen Fantasie des Jungen entspringen. Mit zwei Schauspielerinnen und fünfzehn menschengroßen Puppen entfaltet die Regisseurin Gisèle Vienne ein subtiles Spiel uneindeutiger Wahrnehmungen. Bewegung und Bewegungslosigkeit, Stimme und Stille sind wesentliche Elemente dieser sinnlich-subjektiven Bühnenerzählung.