Do 3 + Fr 4 + Sa 5 Februar

20:30 — Dauer: 1h00

Maillon (petite salle)

Danse

Autriche


à partir de 16 ans
accessible au public allemand
je 3 20:30 : Bus Offenbourg <> Strasbourg

première française

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Auf der Bühne ragt eine große Glasröhre auf, die ein Reagenzglas für Laborversuche oder ein Museumsschaukasten sein könnte. Im Inneren wabert ein undurchsichtiger Nebel.

Und dann eine Hand, ein Bein, eine Schulter, die Silhouette eines nackten Körpers... Im Puls von Boris Kopeinigs elektronischer Musik gleiten die Gliedmaßen an den Wänden entlang, kollidieren, rebellieren. Bilder, die den Mythos der Schöpfung ebenso abrufen wie unsere Ängste vor einer ungewissen Zukunft, in der der Mensch zur Maschine werden könnte. Für die österreichische Choreografin Doris Uhlich ist der Körper nicht nur ein Ausdrucksmittel, sondern das Thema an sich. In ihrem Solo geht sie der Frage der Transformationen des Menschlichen nach, dessen Glücksversprechen genauso wie dessen dystopischen Aussichten. Was bedeutet Fortschritt, wenn er an unseren Körpern erprobt wird?